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	<title>medientagebuch.mazblog.ch</title>
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	<description>Über den täglichen Medienkonsum</description>
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		<title>Medientagebuch von Sacha Batthyany, MAZ-Dozent und Redakteur DAS MAGAZIN</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Apr 2012 12:13:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabriela Murer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Sacha Batthyany, Redakteur DAS MAGAZIN Meine Medienwoche beginnt am Sonntag. Ich kaufe frisches Tankstellenbrot, Orangensaft und die NZZ. Wenn ich genug Geld dabei habe, auch die Sonntagsausgabe der FAZ, der Feuilletonteil ist es wert. Ich lade den «Spiegel» am &#8230; <a href="http://medientagebuch.mazblog.ch/index.php/2012/04/03/medientagebuch-von-sacha-batthyany-redakteur-das-magazin/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<dl id="attachment_869" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://medientagebuch.mazblog.ch/index.php/2012/04/03/medientagebuch-von-sacha-batthyany-redakteur-das-magazin/sacha_batthyany-5/" rel="attachment wp-att-869"><img class="size-full wp-image-869" title="Sacha_Batthyany" src="http://medientagebuch.mazblog.ch/wp-content/uploads/2012/04/Sacha_Batthyany2.jpg" alt="Sacha Batthyany" width="400" height="266" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd">Sacha Batthyany, Redakteur DAS MAGAZIN</dd>
</dl>
<p><span style="font-family: Times New Roman;">Meine Medienwoche beginnt am Sonntag. Ich kaufe frisches Tankstellenbrot, Orangensaft und die NZZ. Wenn ich genug Geld dabei habe, auch die Sonntagsausgabe der FAZ, der Feuilletonteil ist es wert. Ich lade den «Spiegel» am Abend auf mein iPad und schaue, was für Geschichten sich die Leute vom «New York Times Magazine» ausgedacht haben. </span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman;">Wenn mich meine Tochter lässt, die ich in die Krippe bringe, lese ich am Montag auf dem Weg ins Büro den Tages-Anzeiger auf iPad. Im Büro überfliege ich die «FT» vom Wochenende und trinke dazu viel Kaffee. Die NZZ lese ich online, dazu ein paar ausgewählte Newsletter, ein paar Blogs, Facebook, Google plus, all das, aber all das nicht zu exzessiv. Noch immer muss ich lange Texte ausdrucken, um sie zu lesen, eine alte Gewohnheit; ich unterstreiche gute Stellen mit rosa Leuchtstift, in drei Jahren werde ich drüber lachen. Montagabend ist der «New Yorker» dran. Wieder iPad. Ich rase durch die Themen und würde gerne 40 Seiten über ein Restaurant namens Çiya Sofrasi in Istanbul lesen von der wunderbaren Elif Batuman, doch ich hab keine Zeit.</span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman;">So geht die Woche weiter. Ein Mix aus Print- und IPad-Ausgaben. Vieles aus dem Ausland. Online viel Quatsch und Absurdes, daneben einmal pro Tag sicher den Guardian, die Huffington Post und die New York Times. </span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman;">«20 Minuten» lese ich, wenn ich im Tram zurück nach Hause noch eine Ausgabe finde, den «Blick am Abend» lese ich nicht. Radio höre ich kaum und wenn doch, vor allem im Auto, dann bin ich fasziniert. Vor zwei Jahren habe ich ein wichtiges Fussballspiel im Radio hören müssen, weil ich im Stau stecken blieb. Es war das beste Spiel meines Lebens.</span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman;">Meinen Fernseher habe ich am 1. Januar dieses Jahres in den Keller getragen, andere hören auf zu rauchen. Es ist ein seltsames Gefühl. Er fehlt – und er fehlt doch nicht. Ich lese Bücher, um einzuschlafen. Altmodisches Zeugs wie Romane und Kurzgeschichten. Ich lese auf dem iPad oder Papier. Ist doch egal.</span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman;">Sacha Batthyany, Redakteur DAS MAGAZIN</span></p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fmedientagebuch.mazblog.ch%2Findex.php%2F2012%2F04%2F03%2Fmedientagebuch-von-sacha-batthyany-redakteur-das-magazin%2F&amp;title=Medientagebuch%20von%20Sacha%20Batthyany%2C%20MAZ-Dozent%20und%20Redakteur%20DAS%20MAGAZIN" id="wpa2a_2"><img src="http://medientagebuch.mazblog.ch/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Medientagebuch von Daniela A. Caviglia, Dozentin, Beraterin &amp; Netzweberin</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jan 2012 10:41:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniela A. Caviglia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Zapping]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Medientag beginnt in der Regel um fünf Uhr: Android-Smartphon und Kaffeemaschine starten parallel auf. Die für meine Arbeit wichtigsten News habe ich &#8211; ganz altmodisch &#8211; immer noch per E-Mail abonniert. Bezüglich neuer Entwicklungen und noch unbekannter Newsquellen alarmiert mich Google. Nach dem &#8230; <a href="http://medientagebuch.mazblog.ch/index.php/2012/01/27/medientagebuch-von-daniela-a-caviglia-dozentin-beraterin-netzweberin/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_829" class="wp-caption alignleft" style="width: 249px"><a href="http://medientagebuch.mazblog.ch/index.php/2012/01/27/medientagebuch-von-daniela-a-caviglia-dozentin-beraterin-netzweberin/dac_quadrat/" rel="attachment wp-att-829"><img class="size-medium wp-image-829" src="http://medientagebuch.mazblog.ch/wp-content/uploads/2012/01/dac_quadrat-239x240.jpg" alt="Medientagebuch von Daniela A. Caviglia" width="239" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Daniela A. Caviglia</p></div>
<p>Mein Medientag beginnt in der Regel um fünf Uhr: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Android_(Betriebssystem)" target="_blank">Android-Smartphon</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kaffeemaschine" target="_blank">Kaffeemaschine</a> starten parallel auf. Die für meine Arbeit wichtigsten News habe ich &#8211; ganz altmodisch &#8211; immer noch per <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/E-mail" target="_blank">E-Mail</a> abonniert. Bezüglich neuer Entwicklungen und noch unbekannter Newsquellen alarmiert mich <a href="http://www.google.com/alerts?hl=de" target="_blank">Google</a>. Nach dem Schnellüberblick via Mailbox dann der Check der Dialoge auf <a href="https://plus.google.com/u/0/112283544313962651125/posts" target="_blank">Google+</a>, <a href="https://twitter.com/#!/dacpep" target="_blank">Twitter</a> und <a href="http://www.facebook.com/daniela.a.caviglia" target="_blank">Facebook</a>. Steht nichts Dringendes an, wie beispielsweise ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Shitstorm" target="_blank">Shitstorm </a>oder ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_(Netzkultur)" target="_blank">Troll </a>auf einer Plattform meiner Kunden oder eine relevante Neuerung bei sozialen Medien, wird das Newsphone zum Musikplayer, bis der offizielle Arbeitstag beginnt.</p>
<p>Noch vor drei Monaten lief Facebook vom ersten bis zum letzten Klick am Arbeitsplatz. Heute ist es Google. Seit Google-Plus sich bei den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Early_Adopter" target="_blank">Early Adoptern</a> durchgesetzt hat, ist der Nachrichtenwert bei Facebook drastisch gesunken. Bei Google+ habe ich vor allem Journalisten, Medienschaffende, Programmierer und Tech-Freaks <a href="http://www.google.com/intl/de/+/learnmore/" target="_blank">eingekreist</a>. Die technische Entwicklung will ich unbedingt im Auge behalten, denn sie ist die Grundlage für Änderungen der sozialen Kommunikation. Was technisch möglich ist, wird früher oder später von den Plattformen adaptiert, ergo kann ich damit zukünftige Tendenzen erkennen.</p>
<p>Tagesnachrichten ausserhalb meiner geschäftlichen Tätigkeit erreichen mich ebenfalls über mein Netzwerk auf den sozialen Plattformen. Wobei aktuelle Untersuchungen nahe legen, dass Facebook eher <a href="http://praesenz-effizienz.ch/news/25012012/facebooks-rolle-bei-der-informationsdiffusion" target="_blank">diffusiert statt zu informiert</a>. Alles ins rechte Licht rückt abends mein Mann, der diejenigen Informationen mündlich nachliefert, die ich durch Radio-, Fernseher- und Zeitungs-Abstinenz verpasst habe. Für Hintergrundberichte dazu surfe ich zum <a href="http://www.infosperber.ch/" target="_blank">Infosperber</a>. In der Freizeit bevorzuge ich satirische Texte und Wortspielereien statt harter Fakten, beides gibt es <a href="http://www.der-postillon.com/" target="_blank">hier </a>und <a href="https://twitter.com/#!/dacpep/makesmyday" target="_blank">hier</a>, natürlich online.</p>
<p>In Papierform habe ich nur noch ein einziges Produkt abonniert: Die vier Mal im Jahr erscheinende <a href="http://t3n.de/magazin/" target="_blank">Fachmagazinausgabe von t3n</a>. Per Post erreicht mich auch noch der <a href="http://www.schweizer-journalist.ch/" target="_blank">Schweizer Journalist</a>, für den ich bis Ende 2011 gearbeitet habe. Ich habe mich lange dagegen gesträubt, meinen Medienkonsum ganz ins Internet zu verlagern, da ich eine passionierte Journalistin bin und mir vor allem der Lokaljournalismus sehr am Herzen liegt. Aber die Zeiten ändern sich, die Uhr steht nicht still und neue Wege sind nicht per se schlecht, meint meine Lebenserfahrung, auch wenn meine konservative Seite ständig das Gegenteil zu behaupten versucht.</p>
<p>Apropos neue Wege: Mehr Gedrucktes gibt es in meinem Medienalltag ganz sicher ab dem 23. Februar, wenn ich an der <a href="http://www.unilu.ch/deu/geisteswissenschaftliche_fakultaet_2998.html" target="_blank">Uni Luzern Soziologie/Ethnologie</a> zu studieren beginne. Und apropos Änderungen im Medienalltag: Da sich meiner im Laufe der letzten zwölf Monate so erheblich geändert hat, empfehle ich Leserinnen und Lesern, die diesen Artikel im Jahr 2013 oder noch später lesen, ihn mangels zutreffendem Informationsgehalt zu ignorieren und mich persönlich nach meinem aktuellen Medientagebuch zu fragen.</p>
<p>Nur etwas wird sich auch die nächsten Jahre &#8211; so hoffe ich &#8211; nicht ändern: Die geliebte Austaste bei PC, Tablet und Smartphone und das seit meiner Kindheit immer noch gleich riechende Buch. Und so endet mein Medienalltag wenigstens offline, haptisch. Beispielsweise mit einem Roman von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/David_Gemmell" target="_blank">David Gemmell</a>, im Original natürlich, weil der ehemals freiberufliche Journalist aus London ein so wunderschönes Englisch hat.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fmedientagebuch.mazblog.ch%2Findex.php%2F2012%2F01%2F27%2Fmedientagebuch-von-daniela-a-caviglia-dozentin-beraterin-netzweberin%2F&amp;title=Medientagebuch%20von%20Daniela%20A.%20Caviglia%2C%20Dozentin%2C%20Beraterin%20%26%20Netzweberin" id="wpa2a_4"><img src="http://medientagebuch.mazblog.ch/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Medientagebuch von Marcel Bernet, MAZ-Dozent, Berater, Bildhauer</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 09:19:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcel Bernet</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Zapping]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein liebster Selbst-Verwöhn-Tag beginnt morgens um acht Uhr im Café Schwarzenbach in Zürich. Hier läuft keine Musik, es gibt einen herrlichen Chai Latte, begleitet vom Rascheln meiner Neuen Zürcher Zeitung und dem Ticken der Wanduhr. In-der-Zeitung-versinken. Noch-nicht-reden-müssen. Aber oft ist &#8230; <a href="http://medientagebuch.mazblog.ch/index.php/2012/01/09/medientagebuch-von-marcel-bernet-maz-dozent-berater-bildhauer/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://medientagebuch.mazblog.ch/index.php/2012/01/09/medientagebuch-von-marcel-bernet-maz-dozent-berater-bildhauer/marcel_bernet/" rel="attachment wp-att-811"><img class="alignleft size-full wp-image-811" title="Marcel_Bernet" src="http://medientagebuch.mazblog.ch/wp-content/uploads/2012/01/Marcel_Bernet.bmp" alt="Marcel Bernet" /></a>Mein liebster Selbst-Verwöhn-Tag beginnt morgens um acht Uhr im <a href="http://www.schwarzenbach.ch/g3.cms/s_page/77910/s_name/unserteecafe" target="_blank">Café Schwarzenbach</a> in Zürich. Hier läuft keine Musik, es gibt einen herrlichen Chai Latte, begleitet vom Rascheln meiner Neuen Zürcher Zeitung und dem Ticken der Wanduhr. In-der-Zeitung-versinken. Noch-nicht-reden-müssen.<span id="more-733"></span></p>
<p>Aber oft ist das leider nicht möglich, mein Arbeitsmorgen beginnt früher. Im Agentur-Alltag von <a href="http://www.bernet.ch" target="_blank">Bernet_PR</a> bleibt die gedruckte NZZ meine Einstiegsdroge. Einige Wochen habe ich es mit der iPad-Version versucht, aber das Ding ist mir doch zu unhandlich. Genial war damit das schnelle Weiterleiten und Archivieren interessanter Artikel. Beim Papier heisst es: Ausreissen, mitnehmen, Link am Computer suchen, twittern oder speichern.</p>
<p>Damit sind wir mitten drin in Social Media, meinem <a href="http://www.bernet.ch/wissen" target="_blank">Fachgebiet</a>. An einigen Morgen blättere ich noch schnell durch den Tages Anzeiger, aber spätestens am Bürobildschirm ist Schluss mit Papier: TweetDeck (<a href="http://bernetblog.ch/2009/02/12/twitter-es-ist-was-du-draus-machst/" target="_blank">Kurzbeschrieb</a> im bernetblog) gibt mir einen schnellen Überblick aller laufenden 140-Zeichen-Kurzmeldungen und Facebook-News, dazu habe ich verschiedene Filter eingerichtet. Die wichtigste News-Inbox ist meine E-Mail, hier habe ich das abonniert, was mich am stärksten interessiert. Im Moment sind das News-Abos von amerikanischen und europäischen Online-Zeitungen, Magazinen, Blogs aus den Bereichen Medien, Journalismus, Social Media, Wirtschaft. Je nach Zeitdruck wird sofort gelesen, gelöscht oder über Bookmarks und <a href="http://bernetblog.ch/2011/05/03/evernote-das-online-tool-vergisst-nichts/" target="_blank">Evernote</a> für späteres Lesen behalten &#8211; oder ausgedruckt.</p>
<p>Dazwischen ein Blick in die Post-Inbox: Regelmässig lese ich brandeins, Die Zeit, Persönlich, Edito/Klartext, GDI Impuls, PR Tactics, Bilanz, Velojournal. Also gut, zugegeben – mindestens das Inhaltsverzeichnis schaue ich mir an und manchmal bleibt ein Heft ganz liegen. Im Team lesen wir noch mehr und informieren uns gegenseitig über relevante Themen. Auch aus dem laufenden Monitoring der Artikel über unsere Kunden.</p>
<p>Dieses Empfehlen im Team weitet sich aus auf Social Media: Interessante Artikel teile ich laufend über meinen <a href="https://twitter.com/#!/marcelbernet" target="_blank">Twitter-Stream</a>. Und im Gegenzug erreicht mich so einiges, das ich gar nicht aktiv gesucht habe: Während ich kurz selbst auf Twitter bin, auf unserer Pinnwand bei <a href="http://www.facebook.com/bernetpr" target="_blank">Facebook</a> oder <a href="https://plus.google.com/106711361288115284598/posts" target="_blank">Google+</a>. Am Wochenende oder an einem freien Abend lasse ich mich auf dem iPad von Artikel-Zusammenfassungen wie <a href="http://bernetblog.ch/2011/02/22/die-zeitung-aus-dem-sozialen-mixer/" target="_blank">Flipboard</a> verführen. Die NZZ am Sonntag lese ich auf Papier, SonntagsZeitung und Sonntag auf dem iPad.</p>
<p>Für Radio und Fernsehen bleibt keine Zeit. Höchstens für gezielt gesuchte Beiträge im Online-Archiv.</p>
<p>Eine Auszeit nicht nur vom Medienkonsum hole ich mir regelmässig in meiner Atelier-Werkstatt. Hier entstehen Holzskulpturen (<a href="http://dl.dropbox.com/u/2186923/arbeiten%20bis%20sep2011.pdf" target="_blank">PDF-Sammlung</a>) mit der Motorsäge, Pinsel und Pigmenten. Das sind dann zwei bis vier Tage ohne Medium, ohne Gespräche. Was ich sehr geniesse. Der Wechsel zwischen Speed und Sägemehl inspiriert und hält wach.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Absinken und Einsteigen über fokussiertes Papier-Lesen. Schnelles Filtern von Sofort-Schnipseln am Bildschirm, eingeflochten in den Tagesablauf, mit aktivem Weiter-Verteilen. An Randzeiten ein wenig Fläzen auf dem iPad. Und als Kontrastprogramm hin und wieder einfach alle Medien abschalten: Beim Bildhauen.</p>
<p>Marcel Bernet, MAZ-Dozent, Berater, Bildhauer</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fmedientagebuch.mazblog.ch%2Findex.php%2F2012%2F01%2F09%2Fmedientagebuch-von-marcel-bernet-maz-dozent-berater-bildhauer%2F&amp;title=Medientagebuch%20von%20Marcel%20Bernet%2C%20MAZ-Dozent%2C%20Berater%2C%20Bildhauer" id="wpa2a_6"><img src="http://medientagebuch.mazblog.ch/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Medientagebuch von Adrian Müller, Kapuziner und Journalist</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 13:17:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabriela Murer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Um viertel vor sechs morgens fängt das Gehetze an. Und es ist für einen Siebenschläfer dramatisch. Der Radiowecker geht punkt 5:45 Uhr an. Wenn ich schnell bin, dann reicht es noch kurz für einen Kaffee, ansonsten werde ich um sechs &#8230; <a href="http://medientagebuch.mazblog.ch/index.php/2012/01/04/medientagebuch-von-adrian-muller-kapuziner-und-journalist-2/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<div id="attachment_794" class="wp-caption alignleft" style="width: 255px"><a href="http://medientagebuch.mazblog.ch/index.php/2012/01/04/medientagebuch-von-adrian-muller-kapuziner-und-journalist-2/mueller_adrian-2/" rel="attachment wp-att-794"><img class="size-medium wp-image-794" title="Mueller_adrian" src="http://medientagebuch.mazblog.ch/wp-content/uploads/2012/01/Mueller_adrian1-245x240.jpg" alt="Adrian Müller" width="245" height="240" /></a><p class="wp-caption-text">Adrian Müller</p></div>
</div>
<p>Um viertel vor sechs morgens fängt das Gehetze an. Und es ist für einen Siebenschläfer dramatisch. Der Radiowecker geht punkt 5:45 Uhr an. Wenn ich schnell bin, dann reicht es noch kurz für einen Kaffee, ansonsten werde ich um sechs Uhr mit nüchternem Magen im Chor des Kapuzinerklosters auf dem Wesemlin stehen. Als Guardian (Klostervorsteher) habe ich nach dem Schlagen der Uhr die Meditationszeit mit einem Wechselgebet zu beginnen. Zum Glück wurden das Medium „Buch“ und der Buchdruck erfunden – ich würde in dieser Zeit selber noch nichts Schlaues vorbeten können, da bin ich noch in anderen Welten zu Hause. Nach vier Minuten einbeten setzen sich die rund dreissig Kapuzinerbrüder zur Meditation – und mein Tag kann langsam anrollen. Ich komme an, bei mir und in der Gegenwart Gottes.</p>
<p>Später sprechen und singen wir in der Gemeinschaft das Morgengebet. Das Christentum ist eine Medien-, eine Buchreligion. Liturgie und Theologie wird medial v.a. mittels Bücher geprägt, manchmal sorgen CDs für die musikalische Vertiefung im Gottesdienst. Gut, vorzustellen ist natürlich, dass wir eines Tages mit eReader beten werden. Da fehlen jedoch noch die entsprechenden Ebooks und Einrichtungen. Nach dem Frühstück geht es aufs Zimmer und ein erster Knopfdruck startet den Computer. Mit den Emails prasseln unterschiedlichste Medienmeldungen von Presseagenturen und Co. in den Laptop. Die Welt erwacht.</p>
<p>Zwei Medien prägen meinen Alltag: Handy und Computer. Ok, es gäbe auch noch einen Festnetzanschluss auf dem Pult. Das Telefon hasse ich jedoch. Da wird mir von Aussen zeitlich vorgegeben, wann ich mich mit einem Menschen und einem Thema auseinandersetzen soll. Das mag ich nicht. Darum sind meine Telefonate sehr wortkarg und kurz, und sie enden meistens mit der Aufforderung, mir doch eine Email oder eine sms zu senden. Ich selber kommuniziere am liebsten via Email. Vor allem wenn ich Menschen zum Gespräch habe oder einen Artikel schreibe, brauche ich Ruhe und Konzentration. Dann ist meine interne Festplatte belegt. Multitasking ist nicht meine Sache – auch raten die meisten spirituellen Meister immer nur eine Sache zu tun, diese aber richtig. Das entspricht meinem Naturell.</p>
<p>Beim Handy nutze ich medial nur eine Funktion: sms; ansonsten brauche ich es noch als Agenda und Adresskartei – wobei die Eingaben stets über den Computer laufen. Oft höre ich den Vorwurf, dass ich altmodisch sei, wenn ich beispielsweise mit dem Handy die Emailfunktionen nicht nutze und mir auch kein teures gekauft habe. Nun, das hat für mich nichts mit Mode zu tun, sondern mit der Entschleunigung meines Alltags. Bin ich offen für die Welt, dann läuft der Computer. Wenn nicht, dann ruht er.</p>
<p>Zugreisen brauche ich zum Lesen oder – wenn ich müde bin – zum Hören von Podcasts. Und dann ist der Handyton abgestellt. Reisen hat für mich mit der Freiheit zu tun, nicht erreichbar zu sein – zum Glück darf ich oft von Luzern nach Fribourg, Bern, Zürich, Olten auf Recherchen oder an Sitzungen gehen! Ok, bei der Ankunft oder beim Umsteigen lese ich oft die sms oder sehe, wer versucht hat zu telefonieren. Antworten kommen dann meistens später, wenn der Computer das Tor zur Welt wieder geöffnet hat.</p>
<p>Kommunikation und Information prägen mein Leben als Guardian eines Kapuzinerklosters, wie auch als Journalist. Der Vorteil der von mir benutzten Medienformen liegt in der Freiheit meiner Bearbeitung und Beantwortung. Und da kenne ich ein gutes Regulierungsprinzip: Zuerst bearbeite ich die grossen Blöcke, und erst dann, zwischendurch, die kleinen Steine oder den Sand. Es ist dies mein Mittel, mich nicht in Begegnungen und Informationen zu verlieren.</p>
<p>Wenn ich einen Freund oder eine Freundin treffe, dann lasse ich den Computer zu Hause und das Handy ohne Ton. Dann bin ich da für die zwischenmenschliche Begegnung bereit, hier und jetzt, und nicht noch anderswo. Solche Situationen geniesse ich am liebsten in der Natur oder im Kino – und dann ist neben dem Computer auch das Handy abgestellt. Und wehe, der oder die Andere zückt in solchen Momenten das Handy, …, dann übe ich mich in christlicher Nächstenliebe.</p>
<p>Adrian Müller, Kapuziner und Journalist, <a href="http://www.adrianm.ch">www.adrianm.ch</a>.</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fmedientagebuch.mazblog.ch%2Findex.php%2F2012%2F01%2F04%2Fmedientagebuch-von-adrian-muller-kapuziner-und-journalist-2%2F&amp;title=Medientagebuch%20von%20Adrian%20M%C3%BCller%2C%20Kapuziner%20und%20Journalist" id="wpa2a_8"><img src="http://medientagebuch.mazblog.ch/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Medientagebuch von Jodok Kobelt, Webjournalist und MAZ-Dozent</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 07:30:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jodok Kobelt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Zapping]]></category>

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		<description><![CDATA[Ständig am Netz angebunden zu sein heisst nicht, auch ständig online zu arbeiten. Aber langfristig auf die Netzanbindung verzichten zu müssen kann schon Entzugserscheinungen auslösen. Kurzfristig mal offline zu schalten ist nicht nur wohltuend, sondern schon fast zwingend. Morgens stürze &#8230; <a href="http://medientagebuch.mazblog.ch/index.php/2011/12/20/medientagebuch-von-jodok-kobelt-webjournalist-und-maz-dozent/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-726" title="medienkonsum" src="http://medientagebuch.mazblog.ch/wp-content/uploads/2011/12/medienkonsum-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" />Ständig am Netz angebunden zu sein heisst nicht, auch ständig online zu arbeiten. Aber langfristig auf die Netzanbindung verzichten zu müssen kann schon Entzugserscheinungen auslösen. Kurzfristig mal offline zu schalten ist nicht nur wohltuend, sondern schon fast zwingend.</p>
<p><span id="more-725"></span>Morgens stürze ich mich nicht gleich in die News, denn soviel hat sich die Nacht über auch nicht getan. Ein kurzer Blick auf die Frontseiten von nzz.ch oder Newsnetz belegen das auch meistens. Also ist erst mal die Aufarbeitung der Emails angesagt.</p>
<p>Hier reagiere ich nicht immer sofort, denn meistens kommt mir zur einen oder anderen Anfrage im Laufe des Morgens noch etwas Ergänzendes in den Sinn, und Mehrfach-Antwortmails versuche ich zu vermeiden. Nachteil: Es bleibt auch mal etwas liegen und geht dann im Tagesverlauf vergessen. Da muss ich mir den einen oder anderen Reminder gefallen lassen….</p>
<p><strong>Fast immer am Netz, aber nicht immer drin</strong></p>
<p>Ich verschaffe mir während des Tages in etwa alle zwei Stunden eine Übersicht über die aktuellen Geschehnisse, rufe auch meine <a href="https://www.xing.com/" target="_blank">XING</a>-, <a href="https://twitter.com/#!/dokmobil" target="_blank">Twitter</a>- und <a href="http://www.facebook.com/jodok.kobelt" target="_blank">Facebook</a>-Seiten auf. Manchmal bleiben die auch ein paar Tage in Folge unberührt und erhalten dann, oft auf Grund eines neuen Mails, wieder mal einen Besuch von mir.  Immer mal wieder muss ich mich  zurückpfeifen, weil ich mich von hier aus gerne zu assoziativen Surftouren verleiten lasse. Die Newsquellen von Politik bis Technik habe ich mir in einem mehrseitigen <a href="http://www.netvibes.com/de" target="_blank">Netvibes</a> RSS-Feedkatalog organisiert.</p>
<p>Die „normale“ Arbeit hält mich ständig ans Netz angedockt: Inhalte nachschlagen, technische Hilfeleistungen suchen etc. Das jeweilige Tagesprogramm (Text, Audio/Musik, Video, Vorbereitung, ausführlichere Recherchen, Redaktionsarbeiten, etc.) bestimmt die Taktfrequenz.</p>
<p>Der Mittag gehört, fast schon ultratraditionell, dem <a href="http://www.drs1.ch/www/de/drs1/nachrichten/regional/bern-freiburg-wallis.html" target="_blank">Regionaljournal </a>und dem <a href="http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/top/rendez-vous.html" target="_blank">Rendez-Vous</a>. Da ich mein Büro zuhause habe nutze ich die Mittagspause zum kochen und gleichzeitig das Neuste auf Radio DRS zu erfahren. Damit sind newsmässig auch die Tagesschwerpunkte gesetzt, was dazu führt, dass ich das eine oder andere Thema nach der Rückkehr an den Arbeitsplatz noch aus der Sicht von anderen Quellen anschaue. Auch hier sind die RSS-Feeds mein erster Einstieg.</p>
<p><strong>Der Nachmittag lässt weitere Kreise ziehen</strong></p>
<p>Je nach Zeitdruck des Tagesgeschäfts erlaube ich mir gegen Ende Nachmittag, auch mal in etwas abgelegenere Quellen einzutauchen, oder diverse Fachliteratur (z.B. <a href="http://www.songlines.co.uk/digital/index.php" target="_blank">Songlines</a> oder <a href="http://www.frootsmag.com/digital/editions/" target="_blank">fRoots</a>) in ihren digitalen Ausgaben durchzuarbeiten. Ich habe wo immer möglich darauf verzichtet, mir die Abo-Printausgabe zusenden zu lassen. Das gibt zwar ein etwas anderes Lesegefühl, aber hat den Vorteil, dass dadurch viele Quellen durchsuchbar werden &#8211; oft ein zeitlicher Vorteil. Eine weitere Einstiegsseite in diverse Themen ist für mich der <a href="http://www.perlentaucher.de/archive/ar/48/" target="_blank">Perlentaucher</a>, der mich auf Lesenswertes von <a href="http://medienwoche.ch/" target="_blank">Medienwoche</a> bis <a href="http://www.heise.de/tp/" target="_blank">Telepolis</a> hinweist.</p>
<p>Am Abend dann ist wieder Radio angesagt, wobei ich mir meistens das Echo der Zeit als Podcast hole, mal als Ganzes, mal gewisse Themen. Je nach Angebot ein <a href="http://www.drs.ch/www/suche?query=drs3+special" target="_blank">Special auf DRS3</a> oder das <a href="http://www.drs.ch/www/suche?query=klangfenster" target="_blank">Klangfenster auf DRS2</a>. Mit irgend einer Tagesschau-Ausgabe &#8211; hier bin ich nicht so wählerisch ob ORF, ZDF oder SRF &#8211; gibt’s dann meistens noch einen bildhaften Tagesabschluss. So aufdatiert, und vielleicht mit dem Tram unterwegs, ist dann am nächsten Tag der Kontrollgriff zu 20Minuten nur noch ein Überprüfen, wie die Redaktion die Newslage gewichtet und umgesetzt hat.</p>
<p><strong>Von Gadgets und Batterien</strong></p>
<p>Da ich viel im Zug unterwegs bin sind iPad oder MacBook meine ständigen Begleiter. Auf dem iPad finden diverse Inhalte via InstaPaper ihren Platz, und die <a href="http://www.amazon.de/gp/browse.html/302-5641779-4612818?node=301128" target="_blank">Kindle</a>-Sammlung ist schon beträchtlich angewachsen &#8211; auch hier gibt es bereits ein Stapel von Ungelesenem. Eine ausführliche und ständig à jour gehaltene Musiksammlung auf dem iPhone verkürzt manche Fahrt.</p>
<p>Und manchmal bin ich auch gar nicht unglücklich, wenn all den Geräten unterwegs mal der Strom ausgeht und ich einfach zum Fenster raus schauen und die Welt vorbei ziehen lassen kann.</p>
<p>Jodok Kobelt, Webjournalist und MAZ-Dozent</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fmedientagebuch.mazblog.ch%2Findex.php%2F2011%2F12%2F20%2Fmedientagebuch-von-jodok-kobelt-webjournalist-und-maz-dozent%2F&amp;title=Medientagebuch%20von%20Jodok%20Kobelt%2C%20Webjournalist%20und%20MAZ-Dozent" id="wpa2a_10"><img src="http://medientagebuch.mazblog.ch/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Medientagebuch von Bernadetta Cava, Primarlehrerin in Zürich</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 10:14:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabriela Murer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[People]]></category>
		<category><![CDATA[Zapping]]></category>

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		<description><![CDATA[Geweckt werde ich von einem traditionellen Wecker, Radio höre ich am Morgen früh nicht und deshalb treffe ich erst am Bahnhof auf die mediale Welt. Dort angekommen schnappe ich mir morgendlich, wie zig PendlerInnen vor und nach mir, eine Zeitung &#8230; <a href="http://medientagebuch.mazblog.ch/index.php/2011/12/13/medientagebuch-von-bernadetta-cava-primarlehrerin-zurich/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_698" class="wp-caption alignleft" style="width: 347px"><a href="http://medientagebuch.mazblog.ch/index.php/2011/12/13/medientagebuch-von-bernadetta-cava-primarlehrerin-zurich/cava_bernadetta/" rel="attachment wp-att-698"><img class="size-large wp-image-698" title="Cava_Bernadetta" src="http://medientagebuch.mazblog.ch/wp-content/uploads/2011/12/Cava_Bernadetta-337x450.jpg" alt="Bernadetta Cava" width="337" height="450" /></a><p class="wp-caption-text">Bernadetta Cava</p></div>
<p>Geweckt werde ich von einem traditionellen Wecker, Radio höre ich am Morgen früh nicht und deshalb treffe ich erst am Bahnhof auf die mediale Welt. Dort angekommen schnappe ich mir morgendlich, wie zig PendlerInnen vor und nach mir, eine Zeitung aus der blauen Box. Auch wenn ich fürs Durchlesen nie 20 Minuten brauche. Was heisst Durchlesen; es ist vermehrt ein Durchblättern. Hängen bleibe ich bei den lokalen Nachrichten. Und der Witzseite sowie den Horoskopen. Schlussendlich betrachte ich noch flüchtig die Wetterseite, ehe die Zeitung im Zeitungshalter landet. Abgelöst wird sie durch das Musikhören auf meinem Mobile. Parallel dazu lese und versende ich sms.  <span id="more-697"></span><em></em></p>
<p>Für berufliche Mails nehme ich mir meistens noch vor Beginn der Schule Zeit. Manchmal erfahre ich da, dass nur am besagten Tag eine Theateraufführung oder Ähnliches stattfindet. Also ändere ich noch schnell meine Unterrichtsplanung. Meine Mailbox füllt sich angesichts der Protokolle aus unzähligen Sitzungen. Viele Nachrichten bedeuten jedoch Mehrarbeit: Ein Fragebogen zu xy da, ein Elternbrief dort, der zu verteilen ist. Oder eben eine Läusewarnung aus dem Hort.</p>
<p>Bewusst habe ich mir privat den Account zur schulinternen Nachrichtenbox nicht installiert. Vieles könnte ich sowieso nur vor Ort regeln, und so schaffe ich klare Grenzen zwischen privat und Arbeitszeit, was in unserem Beruf eine immense Herausforderung ist.</p>
<p>Am Feierabend checke ich zu Hause die privaten Mails. Die Nachrichten und Bilder auf Facebook kann ich mir auch nicht entgehen lassen. Sie sind unverzichtbar – dafür wird in meiner Altersgruppe zu viel darauf kommuniziert.</p>
<p>Hie und da blättere ich im Migros-Magazin. Begeistert lese ich den Bericht von Bänz, dem Hausmann. Ich mag seine ironischen Bulletins.</p>
<p>Wöchentlich landet in unserem Briefkasten haufenweise Werbung. Von Barkrediten über Spielwarenprospekten bis zu politisierenden Parteien, was alles schnurstracks im Altpapier landet. Aber ganz auf Werbung verzichte ich auch nicht – schliesslich will ich die Sonderangebote nicht verpassen.</p>
<p>Am Wochenende vertiefe ich mich in spannende Berichte, um Hintergrundinformationen aus aller Welt zu erfahren. Ich blättere im Magazin des Tagesanzeigers oder im Schulblatt des Kantons Zürichs.</p>
<p>Wenn ich zu müde zum Lesen bin, schalte ich den Fernseher an. Mein Standardrepertoire an Sendungen ist klein: GZSZ, two and a half men, Wer wird Millionär? oder mieten-kaufen-wohnen. Ich mag auch Reisereportagen wie SF unterwegs, SF Spezial Fernweh oder die Reportagen von DOK.</p>
<p>Bernadetta Cava, Primarlehrerin in Zürich</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fmedientagebuch.mazblog.ch%2Findex.php%2F2011%2F12%2F13%2Fmedientagebuch-von-bernadetta-cava-primarlehrerin-zurich%2F&amp;title=Medientagebuch%20von%20Bernadetta%20Cava%2C%20Primarlehrerin%20in%20Z%C3%BCrich" id="wpa2a_12"><img src="http://medientagebuch.mazblog.ch/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Medientagebuch von Matthias Burki, Verleger (Der gesunde Menschenversand) und Schreiber in Luzern</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 13:42:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabriela Murer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://medientagebuch.mazblog.ch/?p=630</guid>
		<description><![CDATA[Mein Medientagebuch in zwei Varianten zur freien Auswahl – downloadbar für die verschiedenen I-Applikationen, auch erhältlich als Podcast, Twitter- oder Facebook-Serie, Hörbuch, Book-on-demand und mehr: 1. Für Utopisten Die Zeit am Morgen ist knapp, darum das «Regionaljournal» oder die «Mattinata» &#8230; <a href="http://medientagebuch.mazblog.ch/index.php/2011/12/05/medientagebuch-von-matthias-burki-verleger-der-gesunde-menschenversand-und-schreiber-in-luzern/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
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<div id="attachment_692" class="wp-caption alignleft" style="width: 410px"><a href="http://medientagebuch.mazblog.ch/index.php/2011/12/05/medientagebuch-von-matthias-burki-verleger-der-gesunde-menschenversand-und-schreiber-in-luzern/matthias_burki_1-3/" rel="attachment wp-att-692"><img class="size-full wp-image-692" title="Matthias_Burki_1" src="http://medientagebuch.mazblog.ch/wp-content/uploads/2011/12/Matthias_Burki_12.jpg" alt="Matthias Burki" width="400" height="558" /></a><p class="wp-caption-text">Matthias Burki</p></div>
<p>Mein Medientagebuch in zwei Varianten zur freien Auswahl – downloadbar für die verschiedenen I-Applikationen, auch erhältlich als Podcast, Twitter- oder Facebook-Serie, Hörbuch, Book-on-demand und mehr:</p>
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<p>1. Für Utopisten<br />
Die Zeit am Morgen ist knapp, darum das «Regionaljournal» oder die «Mattinata» gleich unter der Dusche, dann die «NZZ», die «Zeit» und Radio BBC 1 für die nationalen und internationalen News am Frühstückstisch. Im Büro eine erste Durchsicht der Webseiten und Blogs, vom «Spiegel» über die «Financial Times» bis zum «Buchreport», aktualitätsbedingt viel zum Arabischen Frühling und zur Euro-Krise. In den Pausen, während sich die Bürokollegen am Töggelitisch vergnügen, reicht es meist für ein paar Seiten «Le Monde Diplomatique». <span id="more-630"></span>Zum Pflichtprogramm gehören im Laufe des Tages auch «DRS2aktuell», das «Echo der Zeit», der «Tages-Anzeiger», und die weiteren Schweizer Tageszeitungen müssen auf ihren Inland-, Ausland-, Kultur-, Wissens-, Gesellschafts- und Wirtschaftsteil verglichen werden. Abends wartet der Stapel an linken, halblinken, liberalen, halbliberalen Wochen- und Monatszeitungen. Zum Einschlafen haben sich die «Tierwelt» und die «Weltwoche» bewährt.</p>
<p>2. Für Realisten<br />
Wie viele andere rege ich mich immer wieder über die schwindende Qualität der Schweizer Presse auf und lege wie viele andere trotzdem ein notorisch paradoxes Verhalten an den Tag: Reflexartig greife ich nach jedem Gratisblatt, das mir in der Öffentlichkeit aufgezwungen wird, ich lese tatsächlich darin, löse Sudoku und Kreuzworträtsel und trage so zum Fortbestehen dieser medialen Fussableger bei. Ich mühe mich ab mit langen Artikeln in der«NZZ» oder wo auch immer und ertappe mich dabei, nach einigen Zeilen abzuschweifen, einzuschlafen oder den Töggelikasten vorzuziehen. Das Facebook scheint mir &#8211; öfter als sozial und persönlich gewünscht &#8211; bequemer zu sein als all die bewusstseinserweiternden Podcasts, Hintergrundberichte, Dokumentarfilme, Recherchemagazine und Radiosendungen, und so liegt mir das Frühstücksei oder die Darmgrippe meiner Freunde mindestens so nahe wie das unruhige Treiben auf dem Tahrir- oder Paradeplatz. Und wenn ich in den wenigen noch schätzenswerten Medien die immergleiche Leier von «Die-Welt-ist-schlecht-Blocher-ist-böse-die-Revolution-ist-möglich» lese, frage ich mich, ob ich nicht doch Anhänger der Philosophie des «Weniger ist mehr» werden sollte; mich ausklinken, ausloggen, wegdenken sollte. Und damit eine heutzutage unterschätzte Kulturtechnik anwenden, die jetzt auch diesem Text zugute kom</p>
<p>Matthias Burki, Verleger (Der gesunde Menschenversand) und Schreiber in Luzern; Gewinner des Kunst- und Kulturpreises 2011 der Stadt Luzern</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fmedientagebuch.mazblog.ch%2Findex.php%2F2011%2F12%2F05%2Fmedientagebuch-von-matthias-burki-verleger-der-gesunde-menschenversand-und-schreiber-in-luzern%2F&amp;title=Medientagebuch%20von%20Matthias%20Burki%2C%20Verleger%20%28Der%20gesunde%20Menschenversand%29%20und%20Schreiber%20in%20Luzern" id="wpa2a_14"><img src="http://medientagebuch.mazblog.ch/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Medientagebuch von Alexander Tschäppät, Stadtpräsident von Bern</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 06:47:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabriela Murer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Vom Glück, sich aufregen zu können Ich bin in der glücklichen Lage, mich fast jeden Tag aufregen zu können. Wenn ich mich aufrege, weiss ich, dass ich noch nicht gleichgültig geworden bin oder gar stumpf. Es soll, ja es &#8230; <a href="http://medientagebuch.mazblog.ch/index.php/2011/11/15/medientagebuch-von-alexander-tschappat-stadtprasident-von-bern/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_614" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a href="http://medientagebuch.mazblog.ch/index.php/2011/11/15/medientagebuch-von-alexander-tschappat-stadtprasident-von-bern/sony-dsc/" rel="attachment wp-att-614"><img class="size-medium wp-image-614" title="SONY DSC" src="http://medientagebuch.mazblog.ch/wp-content/uploads/2011/11/Tschaeppet_Alexander-200x300.jpg" alt="Alexander Tschäppät" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Alexander Tschäppät</p></div>
<p>Vom Glück, sich aufregen zu können</p>
<p>Ich bin in der glücklichen Lage, mich fast jeden Tag aufregen zu können. Wenn ich mich aufrege, weiss ich, dass ich noch nicht gleichgültig geworden bin oder gar stumpf. Es soll, ja es muss mich kümmern, wenn ich höre, dass die Vertreter von SVP, FDP und CVP in der Sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrats gegen ein Verbot von Streumunition sind. Ebenso wenn wieder mal ein Lokalpolitiker in einer Berner Lokalzeitung meinen Rücktritt fordert. Oder wenn die Eisbahn auf dem Bundesplatz eingespart wird und damit der breiten Bevölkerung etwas vorenthalten wird, das richtig «fägt».<span id="more-613"></span></p>
<p>Nicht selten beginnt die Aufregung schon früh morgens. Ich bin Frühaufsteher und gehe jeden Morgen eine Stunde mit meinen drei Hunden Luce, Serra und Vento spazieren. Das ist ein festes Ritual in meinem Tagesablauf. Dazu gehört, dass ich dabei Radio höre. Zuerst um sechs Uhr die ausführlichen Nachrichten «Heute Morgen» auf <em>DRS 1</em>. Dann nach halb sieben das Regionaljournal und schliesslich die lokalen Radios.</p>
<p>Ich bin gerne Hörer. Radio hören erfordert zwar eine hohe Konzentration, weil man einen Satz nicht einfach nochmals lesen kann wie in der Zeitung. Es erlaubt mir aber gleichzeitig, noch etwas anderes zu tun, ich kann spazieren und in den Wald schauen. Zur Musik kann ich meinen Gedanken nachhängen – oder eben meinen ersten Ärger verdauen. Ich bin den ganzen Tag ständig um Menschen herum, deshalb ist es für mich enorm wichtig, ihn alleine zu beginnen – mit den Hunden und dem Radio.</p>
<p>Später im Bus in die Innenstadt werfe ich einen Blick in <em>20 Minuten</em>, damit ich weiss, womit die Pendlerinnen und Pendler in der Schweiz sich beschäftigen. Im Büro im Erlacherhof schaue ich mir schliesslich die <em>NZZ </em>an sowie die beiden Lokalzeitungen <em>Der Bund</em> und <em>Berner Zeitung</em>. Spätestens dann rege ich mich auf, wenn ich nebst den sehr vielen guten Berichten wieder eine nur halb recherchierte Geschichte finde, oder wieder bloss ein dürftiger Kommentar, kaum besser als ein Leserbrief.</p>
<p>Natürlich verstehe ich die schwierige Situation, in der sich die Zeitungen und mit ihnen die Journalistinnen und Journalisten befinden. Der Produktionsdruck ist hoch und die Zeit, um präzise zu arbeiten oder ein Ereignis in einem Kommentar einzuordnen, ist häufig knapp. Trotzdem enerviere ich mich, wenn sich Medien zum Sprachrohr eines Verbandes oder eines Provokateurs machen. Ich will keine zahmen Medien, im Gegenteil, ich erwarte, dass sie kritisch sind. Sie sollen den Politikerinnen und Politikern genau auf die Finger schauen, in der Regierung und im Parlament. Aber sie sollen dabei immer mit gleicher Elle messen, unabhängig davon, ob sie eine Stadtregierung, eine Parlamentskommission oder eine Bank unter die Lupe nehmen. Sie sollen die Wahrheit suchen und nicht Klischees zementieren. Von Journalisten erwarte ich Urteilskraft und Sachverstand, sie sollen Treuhänder des öffentlichen Diskurses und der Demokratie sein – und nicht bloss Verkäufer von süffigen Geschichten.</p>
<p>Manchmal, am Morgen auf einem Spaziergang, frage ich mich, ob ich zu viel verlange und ob ich mich weniger ärgern sollte. Vielleicht wäre es gesünder, ganz sicher wäre es bequemer. Doch dann merke ich, wie sich in mir etwas dagegen sträubt, mich mit geringerer Qualität zufrieden zu geben. Dieselben Ansprüche, die ich an mich stelle, sollen auch für die Arbeit anderer gelten. Daran lasse ich mich gerne messen und daran werde ich erinnert, wenn ich mich aufrege. Deshalb ist es richtig und wertvoll, ja, es ist ein Glück, sich aufregen zu können. Solange ich mich aufregen kann, kann ich zufrieden sein mit meinem inneren Seismograph und weiter engagiert Politik machen. Spätestens dann, wenn ich am Morgen gelassen spazieren gehe und mich nicht mehr enerviere, ist die Zeit gekommen zurückzutreten.</p>
<p>Alexander Tschäppät, Stadtpräsident von Bern</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fmedientagebuch.mazblog.ch%2Findex.php%2F2011%2F11%2F15%2Fmedientagebuch-von-alexander-tschappat-stadtprasident-von-bern%2F&amp;title=Medientagebuch%20von%20Alexander%20Tsch%C3%A4pp%C3%A4t%2C%20Stadtpr%C3%A4sident%20von%20Bern" id="wpa2a_16"><img src="http://medientagebuch.mazblog.ch/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Medientagebuch von Samuel Huber, Student Kommunikations- und Publizistikwissenschaft in Zürich</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 15:34:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabriela Murer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin leidenschaftlicher Snoozer. Jeden Morgen lasse ich mich von meinem Telefon wecken und benutze für mindestens 30 Minuten lang wiederholt die Schlummerfunktion (übrigens zeitlich beliebig erweiterbar, je nach Dringlichkeit der morgendlichen Termine). Meist lese ich während des Frühstücks den &#8230; <a href="http://medientagebuch.mazblog.ch/index.php/2011/11/02/medientagebuch-von-samuel-huber-student-kommunikations-und-publizistikwissenschaft-in-zurich/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_603" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://medientagebuch.mazblog.ch/index.php/2011/11/02/medientagebuch-von-samuel-huber-student-kommunikations-und-publizistikwissenschaft-in-zurich/huber_samuel/" rel="attachment wp-att-603"><img class="size-medium wp-image-603" title="Huber_Samuel" src="http://medientagebuch.mazblog.ch/wp-content/uploads/2011/11/Huber_Samuel-300x273.jpg" alt="Samuel Huber" width="300" height="273" /></a><p class="wp-caption-text">Samuel Huber</p></div>
<p>Ich bin leidenschaftlicher Snoozer. Jeden Morgen lasse ich mich von meinem Telefon wecken und benutze für mindestens 30 Minuten lang wiederholt die Schlummerfunktion (übrigens zeitlich beliebig erweiterbar, je nach Dringlichkeit der morgendlichen Termine). Meist lese ich während des Frühstücks den Haupt- und Kulturteil des Tagesanzeigers, obwohl morgens die Zeit jeweils begrenzt ist. Trotzdem geniesse ich es, die normale Zeitung, wenn auch nur kurz, in den Händen zu halten. Was ich nicht lesen kann schaue ich mir unterwegs auf dem Iphone an.<span id="more-602"></span></p>
<p>Anfang des Semester gönne ich mir auch meist eine 20Minuten, meine Hauptquelle für jegliche Soft News bezüglich Unterhaltung und Sport. Die dazugehörige App habe ich mittlerweile bewusst gelöscht, um nicht schon alles gelesen zu haben bevor ich die  Printausgabe in den Händen halte. Geht das Semester jedoch gegen das Ende zu, widme ich mich im Zug Karteikarten und weiterem Lesestoff. Prüfungsrelevante Texte drucke ich aus, den Rest lese ich auf dem Laptop.</p>
<p>An der Universität angekommen lausche ich den Dozenten. Für kleine motivationale Hänger zwischendurch rufe ich beispielsweise Facebook auf. Von meinen Mitstudenten habe ich jedoch häufiger die Telefonnummer als ihre Facebookfreundschaft. Zum Chatten verwende ich Facebook  überhaupt nicht, sondern greife auf Dienste wie What’s App zurück. Diese sind viel schneller und direkter und ermöglichen die Bildung von Gruppen. In unserem Fall hat sich auf diese Weise eine Alternative zu Facebook ergeben, auf der wir beispielsweise gerade die Wahlen diskutieren. Zur Pflege von internationalen Freundschaften ist Facebook jedoch immer noch praktisch, um mein Privatleben nach aussen zu kehren allerdings nicht. Twitter benutze ich nicht und kenne auch keinen in meinem Umfeld, der den Dienst regelmässig benutzt. Ich wüsste ehrlich gesagt auch nicht wozu.</p>
<p>Generell ist die Iphone-Dichte unter den Studierenden extrem hoch. So wird es plötzlich unruhig im Seminarraum, als alle gleichzeitig die Nachricht von Gaddafis Tod plus Beweisbildern als Push-Nachricht auf den Handybildschirm gesendet bekommen. Trotzdem wird immer noch hauptsächlich mit Stift und Papier studiert. Laptops sind schwer und gerade bei mathematischen Formeln oder Tabellen umständlich.</p>
<p>Wenn ich nach der Uni wieder zuhause bin, logge ich mich auf OLAT ein, der E-Learning Plattform der Universität Zürich. Dort finde ich Vorlesungsunterlagen, Pflichtliteratur und auch Foren, in welchen ich mich zu fachlichen Fragen austauschen kann. Im gemeinsamen Ordner meiner Seminargruppe auf Drop Box ist die aktuellste Version des Vortrags von nächster Woche gespeichert und ich kann meine Änderungen hinzufügen, ohne danach die aktuellste Version mühsam per Mail umherschicken zu müssen. Danach schaue ich per Videopodcast eine verpasste Vorlesung. Den Grossteil davon spiele ich in schnellerer Geschwindigkeit ab, um dann bei wichtigen Passagen auf normal zu schalten oder gar zu pausieren.</p>
<p>Abends stöbere ich in den wenigen Blogs, deren Feeds ich abonniert habe. Auch hier habe ich mich aus vielen RSS-Feeds wieder ausgetragen, da mich die konstanten Updates zu stressen begannen. Den Fernseher schalte ich nur noch sehr selten ein, sondern schaue über das Internet On-Demand.</p>
<p>Zum Abschluss meines Tages muss ich immer noch irgendetwas lesen, ansonsten fällt mir das Einschlafen schwer. Wenn ich merke, dass meine Gedanken sich wild weiterspinnen (ich am einnicken bin), nehme ich mein Telefon das letzte mal in die Hand und stelle den Wecker für den nächsten Morgen.</p>
<p>Samuel Huber, Student Kommunikations- und Publizistikwissenschaft in Zürich</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Medientagebuch von Adrian Zurfluh, Informationsbeauftragter des Kantons Uri</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Oct 2011 19:27:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Adrian Zurfluh</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufwachen zum Regionaljournal Zentralschweiz: Dadurch ist meine biologische Aufstehzeit auf 6:37 definiert, oder auf 7:37, je nach vorhergegangenem Feierabend. Ausnahmen sind geschäftliche Morgentermine. Da können schon mal die Sechsuhrnachrichten den Startschuss in den Tag geben. Die Neue Urner Zeitung – &#8230; <a href="http://medientagebuch.mazblog.ch/index.php/2011/10/27/medientagebuch-von-adrian-zurfluh-informationsbeauftragter-des-kantons-uri/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_581" class="wp-caption alignleft" style="width: 287px"><a href="http://medientagebuch.mazblog.ch/index.php/2011/10/27/medientagebuch-von-adrian-zurfluh-informationsbeauftragter-des-kantons-uri/az-portrait07-07/" rel="attachment wp-att-581"><img class="size-medium wp-image-581" src="http://medientagebuch.mazblog.ch/wp-content/uploads/2011/10/AZ-Portrait07-07-277x300.jpg" alt="Adrian Zurfluh" width="277" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Adrian Zurfluh</p></div>
<p>Aufwachen zum Regionaljournal Zentralschweiz: Dadurch ist meine biologische Aufstehzeit auf 6:37 definiert, oder auf 7:37, je nach vorhergegangenem Feierabend. Ausnahmen sind geschäftliche Morgentermine. Da können schon mal die Sechsuhrnachrichten den Startschuss in den Tag geben.</p>
<p>Die Neue Urner Zeitung – nur der Urner Teil – ist im Nu quergelesen. Was haben sie aus den Medientexten gemacht, die der Informationsdienst des Kantons gestern veröffentlicht hat? Richtig gewichtet? Mit einem Kommentar eingeordnet? Zweimal in der Woche kommt das Urner Wochenblatt. <span id="more-578"></span>Blättern, Bildchen anschauen, Texte querlesen. Das war&#8217;s. Der Reiz des Zeitunglesens ist mir damals als Redaktor abhandengekommen.</p>
<p>Der Arbeitstag beginnt mit einer Fülle von elektronischer Post. Um 9 Uhr schiebt Swissdox per Mail die Resultate der Medienbeobachtung rüber. &#8220;Sawiris AND Andermatt&#8221;, &#8220;Uri, Urnerin, Urner, Gotthard, Neat&#8221; heissen die Beobachtungsaufträge, die dort hinterlegt sind. Als Streuverluste erfahre ich da auch immer wieder, wo der Fussballtrainer Andermatt gerade seine Brötchen verdient, oder wo Ex-Gotthard-Frontmann Steve Lee jetzt herumspukt. Swissdox lehrt einen: Tagi und Bund sind der gleiche Saft in verschiedenen Schläuchen. SDA-Meldungen lassen sich beliebig kürzen und Titel machen wirklich den halben Artikel aus.</p>
<p>Zwischendurch kommt ein Google-Alert, doch für den Rest des Tages wird gesendet. 290 Medienschaffende sind beim Kanton Uri als &#8220;Rathauspresse&#8221; akkreditiert. Dazu über 1000 Private und zahlreiche Unternehmen, die die Medientexte parallel zu den Medienschaffenden als Newsletter erhalten. Seit die Medieninhalte direkt zu den Leserinnen und Lesern geliefert werden, erhielt ich des Öftern Rückmeldungen von erstaunten Leuten, was die Medien aus &#8220;unseren&#8221; Texten gemacht haben. Alle Meldungen, die das Urner Rathaus verlassen, werden automatisiert auf die Facebook-Seite des Kantons Uri und auf den Twitteraccount &#8220;infokantonuri&#8221; gespeist.</p>
<p>Zug- und Busfahren sind meine Medienzeit. Gratiszeitungen – hoffentlich wird das Papier auch rezykliert; es wäre doch jammerschade, wenn ein Baum zu nichts nützer wäre. Immer wieder Teletext online. Twitterblogs – rein zum Zeitvertreib. Mein Suchauftrag &#8220;Bob Dylan&#8221; ergibt Resultate im Minuten- in guten Zeiten gar im Sekundentakt. &#8220;All I can be is myself, whoever this may be&#8221; gehört zu meinen Lieblingszitaten des Barden, dem schon längst der Literatur-Nobelpreis gehörte. Twitter ist geschwätzig und nicht vertrauenswürdig. Doch wer mit Twitter die Revolution in Ägypten verfolgte, der fühlte sich schon fast live dabei im Geschichtsbuch. Und doch: wer nach Breaking news sucht, macht bei Twitter die schnellste Beute.</p>
<p>Ab und zu pusht das elektronische Hirn Neues von der New York Times, eine Facebook-Neuigkeit oder neue &#8220;Freunde&#8221;. Facebook ist sozialer als alle anderen Medien. Was so ein &#8220;Freundeskreis&#8221; von über 500 Personen online stellt, ist manchmal fast erschreckend – aber stets Stoff für Smalltalk. In Uri, wo man sich noch kennt, ist Facebook ein beliebtes Mittel, um eigene Veranstaltungen zu bewerben und andere auf anstehende Anlässe aufmerksam zu machen. Auch als Kontaktmittel zu vor allem jungen Mitbürgerinnen und Mitbürgern eignet sich Facebook gerade für politisch tätige Menschen durchaus. Auch wenn nicht jede Diskussion die kritische Masse des Gehaltvollen erreicht. Soviel zu Facebook. Netlog ist für jüngere Hasen als den Schreibenden.</p>
<p>Der kleine Blog auf <a title="www.zurfluh.org" href="http://www.zurfluh.org" target="_blank">www.zurfluh.org</a> ist für mich ein weiteres Mosaik-Steinchen im persönlichen Medienumfeld. Darauf verknüpfe ich Porträt, Hobbys und publiziere Beiträge. Der Blog ist auch ein willkommenes Gefäss für Rückmeldungen im gerade angelaufenen Wahlkampf.</p>
<p>Fernsehen ist in unserem Haus ein Unterhaltungsmedium. Newssendungen konsumiere ich oft zeitversetzt mit Ohrstöpsel vor dem Hintergrund einer Kinder- oder Seriensendung. Und das auch meist nur wenn ich weiss, dass ein Medienbeitrag über Uri auf dem Programm steht. Gleiches gilt für Radiosendungen. So gern ich das Regionaljournal, Nachrichten im Lokalradio oder das &#8220;Echo der Zeit&#8221; höre, so oft fallen diese Sendungen in meine schöpferischste Tageszeit – &#8220;Prime time&#8221; eben &#8230;</p>
<p>Am Sonntag ist dann alles anders: Sommers wird auf &#8220;Central&#8221; stündlich über den Zwischenstand an den Schwingfesten berichtet. Ein Segen, gerade für einen, der nicht mehr jeden Sonntag von Schwingfest zu Schwingfest zigeunert wie ehedem. Einschaltung verpasst? Onlinedienste bedienen einen zuverlässig mit allen Zwischenranglisten. Rücksichtsvoll benutzt, ermöglicht das kleine Gerätlein tolle Familientage mit nur kurzen Online-Phasen. Was für den Raucher das Nikotinpflaster ist das kleine Gerätlein eben für den News-Junkie &#8230;</p>
<p><a class="a2a_dd a2a_target addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save#url=http%3A%2F%2Fmedientagebuch.mazblog.ch%2Findex.php%2F2011%2F10%2F27%2Fmedientagebuch-von-adrian-zurfluh-informationsbeauftragter-des-kantons-uri%2F&amp;title=Medientagebuch%20von%20Adrian%20Zurfluh%2C%20Informationsbeauftragter%20des%20Kantons%20Uri" id="wpa2a_20"><img src="http://medientagebuch.mazblog.ch/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share"/></a></p>]]></content:encoded>
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