Ich bin ein Nachtmensch und stehe erst am Vormittag auf. Zum späten Zmorge gehört, seit meinen Zürcher Jahren, der Tagi. Zuerst, ganz hinten, der Sport: Steht etwas über meinen SC Langnau? Etwas über Federer? Über den FCZ? Oder ist schon wieder einer meiner damaligen Fussballstars gestorben? Der Fatton? Der Ballamann? Der Bickel? Dann Politik, beides, Innen- und Aussen, mehr quer als vertieft. Dann die Unfälle- und Verbrechenseite 12. Dort steht oft klein, was gestern im Blick riesengross gekommen ist. Dann Leserbriefe: Da hat es immer wieder Leute darunter, die schreiben so gescheit, so wohltuend, so differenziert. Und dann die Kulturseite: Wenn die Simone Meier etwas geschrieben hat, lese ich das immer. Mit Vergnügen. Auch den Christoph Schneider oder den Florian Keller. Richtig gute Journalisten sind eher selten, aber das gilt ja auch für andere Jobs. Continue reading Medientagebuch
JournalistInnen, DozentInnen, FreundInnen und Mitarbeitende des MAZ arbeiten nicht nur mit ganz unterschiedlichen Medien, sie konsumieren sie auch. Und reagieren unterschiedlich darauf: schmunzeln, ärgern, stirnerunzeln, nachschlagen, rausreissen, downloaden oder gleich wieder vergessen.
Einige Assoziationen und Überlegungen zum alltäglichen Medienkonsum legen sie hier ab - damit weitere LeserInnen schmunzeln, sich ärgern, nachschlagen oder downloaden können.
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„Wenn die Nachricht wichtig ist, dann findet sie mich.“